11.05.2026

Neue Freiheitsgrade für modulare Verpackungsmaschinen

Verpackungsmaschinenhersteller Schubert setzt auf schaltschranklose Antriebstechnik von Bosch Rexroth
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Zentrale Schaltschränke brauchen Platz, erhöhen den Verkabelungsaufwand und erschweren modulare Maschinenkonzepte. Die Gerhard Schubert GmbH setzt daher auf die neueste Generation schaltschrankloser Antriebstechnik von Bosch Rexroth und steigert damit Modularität, Integrationsgrad und Flexibilität seiner Maschinen.

„Für uns ist der modulare Maschinenbau seit Jahren ein zentraler Erfolgsfaktor“, erklärt Jan Köhler, Head of Control Technology/Control Development bei der Gerhard Schubert GmbH. „Mit der neuen Verpackungsmaschinen-Generation gehen wir den nächsten Schritt. Wir entwickeln unseren schaltschranklosen Ansatz gezielt weiter und schaffen zusätzliche Freiheitsgrade für unsere Maschinenarchitektur.“
Gemeinsam mit Bosch Rexroth verfolgt Schubert bei der Antriebstechnik einen dezentralen Ansatz: Die Antriebe werden direkt in die Maschinenstruktur integriert – in Zukunft deutlich stärker als bei vorherigen Lösungen, bei denen sie teilweise noch im erweiterten Kabelkanal untergebracht waren. Zentrale Elemente sind die schaltschranklose Servoantriebstechnik ctrlX DRIVE cabinet-free einschließlich Versorgungsgeräte sowie Servomotoren der Baureihen MS2N und MS2S von Bosch Rexroth.

Die neue Antriebsgeneration bietet dabei eine durchgängige Skalierbarkeit – von Einzelachs- bis hin zu Doppelachsgeräten und unterschiedlichen Leistungsgrößen. Dadurch lassen sich Antriebslösungen optimal an den jeweiligen Leistungsbedarf der Maschine anpassen. Die skalierbare Antriebsarchitektur trägt außerdem zur Bauraumoptimierung bei: Durch den Einsatz von Doppelachsgeräten und dezentralen Versorgungsgeräten lässt sich die benötigte Installationsfläche deutlich reduzieren und die Integration in die Maschine vereinfachen. Neben Linienstrukturen sind auch Stern- oder T-Topologien realisierbar. Maschinenmodule können so deutlich freier kombiniert und erweitert werden.

Neues Energiekonzept
In der neuen Architektur werden die Antriebe über einen gemeinsamen DC-Zwischenkreis verbunden. Dadurch können sie Energie untereinander austauschen, zum Beispiel wenn Bremsenergie einer Achse von einer anderen genutzt wird, ohne Verluste durch Rückspeisung ins Netz. Eine zentrale Energieversorgung ermöglicht den Energieausgleich über die gesamte Maschine hinweg. Gleichzeitig sorgt die geregelte Zwischenkreisspannung für eine konstante Performance der Maschine, auch bei unterschiedlichen Netzbedingungen. Das reduziert Wandlungsverluste und erhöht die Energieeffizienz der gesamten Maschine.

Entwicklung in enger Partnerschaft
Die technologische Weiterentwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen Schubert und Bosch Rexroth. Schubert wurde für die neue Generation der schaltschranklosen Antriebstechnik als Leitkunde frühzeitig in den Entwicklungsprozess eingebunden. „Die enge Zusammenarbeit mit Bosch Rexroth hat es uns ermöglicht, unsere Anforderungen direkt in die Entwicklung einfließen zu lassen und die Technologie frühzeitig unter realen Bedingungen zu erproben“, so Köhler.

Die neue Generation modularer Verpackungsmaschinen stellt Schubert erstmals auf der interpack 2026 in Halle 14, Stand D01 vor. Ihre Architektur bleibt offen für zukünftige Erweiterungen – sowohl hinsichtlich zusätzlicher Funktionen als auch bei der Skalierung auf größere Maschinenkonzepte und andere Leistungsklassen.

Bosch Rexroth sorgt als ein weltweit führender Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnologien für effiziente, leistungsstarke und sichere Bewegung in Maschinen und Anlagen jeder Art und Größenordnung. Das Unternehmen bündelt weltweite Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile und Industrie-Anwendungen sowie Fabrikautomation. Mit intelligenten Komponenten, maßgeschneiderten Systemlösungen, Engineering sowie Dienstleistungen schafft Bosch Rexroth die Voraussetzungen für vollständig vernetzbare Anwendungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik einschließlich Software und Schnittstellen ins Internet der Dinge. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten rund 31.900 Mitarbeitende 2025 einen Umsatz von 6,5 Milliarden Euro. Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com.

In Österreich erzielte die Bosch-Gruppe 2025 mit rund 3 300 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,12 Milliarden Euro. 1899 übernahm die Firma Dénes & Friedmann die Vertretung der Bosch Produkte für die gesamte Donaumonarchie. Das war der Beginn der Bosch-Aktivitäten in Österreich und der Startschuss für eine blühende Erfolgsgeschichte. Heute ist Bosch in Österreich mit allen vier Unternehmensbereichen vertreten: Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. An den Standorten Wien, Linz und Hallein sind internationale Kompetenzzentren für die Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Mobilitäts- und Wasserstoff-Lösungen angesiedelt. Nahezu die Hälfte der Belegschaft in Österreich ist im Engineering-Bereich tätig. Engagierte Techniktalente finden bei Bosch in Österreich ein inspirierendes Arbeitsumfeld, um Zukunftsthemen aktiv voranzutreiben. Auch in den Produktionsbetrieben in Hallein, Bischofshofen, Linz und Pasching sowie in den Vertriebs- und Verwaltungsbereichen tragen dynamische Beschäftigte zum nachhaltigen Erfolg der Bosch-Gruppe in Österreich bei. Mehr Informationen unter www.bosch.at und www.bosch-presse.at.

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Die neue Generation modularer Verpackungsmaschinen mit schaltschrankloser Antriebstechnik von Bosch Rexroth stellt die Gerhard Schubert GmbH erstmals auf der interpack 2026 in Halle 14, Stand D01 vor.
3 898 x 1 080 © Gerhard Schubert GmbH


Kontakt

03  Manuela Keßler Bosch Rexroth
Bosch Rexroth AG 
Manuela Keßler

Tel.: +49 9352 18-4145
manuela.kessler@boschrexroth.de